Sehen, wo die
Leitungen
liegen.
Leitungsauskunft kommt normalerweise als Liste verschiedener Pläne.
Wir machen daraus einen Gesamttrassenplan.
Jede Sparte antwortet in eigenem Format, eigenem Maßstab und eigener Qualität. Wir führen alles in einem Bezugssystem zusammen.
Das liegt danach vor
- Jede Leitung lagerichtig in einem Koordinatensystem
- Sauber getrennt nach Sparte, ein- und ausblendbar
- Tiefeninformationen als Attribute, wo vorhanden
Was ein Gesamttrassenplan
tatsächlich ist
Alle Sparten in einem Plan, in einem Bezugssystem.
Jede Sparte liegt auf einer eigenen Ebene.
Rückläufe kommen in unterschiedlichen Maßstäben und Bezugssystemen an.
Derselbe Ausschnitt links wie geliefert, rechts nach Ihrer Zeichenvorschrift gezeichnet.
Der Plan kommt in dem Format, mit dem Sie arbeiten.
Was der Betreiber nicht erfasst hat, wird auch nicht eingezeichnet.
Der Gesamttrassenplan führt die Bestände aller Versorgungsträger eines Baufelds in einer einzigen Zeichnung zusammen. Jede Sparte liegt lagerichtig, in einem gemeinsamen Koordinatensystem und in einem Maßstab. Andere Bezeichnungen dafür sind Spartenplan, Fremdleitungsplan oder koordinierter Leitungsplan.
Er ist keine Genehmigung und ersetzt keine Auskunft. Er ist die Grundlage, auf die sich alle Beteiligten beziehen: die Planung, die Ausführung und jeder, der später im Baufeld arbeitet. Statt eines Stapels aus Einzelblättern gibt es einen Stand.
Ihr Aufwand endet bei der Beauftragung.
Ab da arbeiten wir, bis die Rückläufe da sind.
Selbst einholen
- Jede Stelle wird einzeln angefragt
- Antworten kommen in getrennten Formaten
- PDF, das sich nicht weiterverarbeiten lässt
- Kein gemeinsamer Stand für alle Beteiligten
Von Trassify einholen lassen
- Wir holen jede Auskunft für Sie ein
- Alle Sparten in einem georeferenzierten Plan
- In dem Format, das Ihre Software braucht
- Ein Stand, mit dem alle auf dem Bau arbeiten
Ein Plan, den alle im Team direkt verstehen
Statt Stapel und Widersprüche ein strukturierter, georeferenzierter Gesamttrassenplan, den Sie in Ihr CAD- oder GIS-System laden und sofort weiterverarbeiten.
- Jede Leitung lagerichtig im gemeinsamen Koordinatensystem
- Sauber getrennt nach Sparte, ein- und ausblendbar
- Tiefeninformationen als Attribute, wo vorhanden
Mehr Zeit, mehr Übersicht, der
Überblick in Ihrem Format
Zeit
Ein Auftrag statt vieler Einzelanfragen bei verschiedenen Stellen.
Übersicht
Jede angefragte Stelle ist im Plan nachvollziehbar, mit Antwort oder mit Fehlanzeige.
Klarheit
Eine Karte, auf die sich alle beziehen und verlassen können.
Ihr Format
GIS, CAD, PDF. Die Daten kommen so, wie Ihre Werkzeuge sie brauchen.
Ein Plan, den alle verstehen.
Vom Büro bis in den Bagger.
Ein Bauprojekt hat viele Beteiligte, und jedes Missverständnis über den Leitungsverlauf verzögert die Ausführung. Mit einem vektorisierten Gesamttrassenplan reden alle über dasselbe Bild.
Bauleiter, Subunternehmer, Polier und Baggerfahrer sehen denselben Stand.
Ihre vier Schritte vor dem fertigen Gesamttrassenplan
Projektgebiet
Gebiet einzeichnen oder eine Datei hochladen. KML, KMZ, GeoJSON, Shape-ZIP oder DXF.
Fläche
Gebiet auf der Karte abgrenzen. Die Größe wird aus Ihrer Zeichnung berechnet.
Umfang
Sie sehen, was zum Paket gehört. Die Leitungsauskunft ist immer enthalten.
Angaben
Name und E-Mail, auf Wunsch mehr zu Ihrem Vorhaben. Dann absenden.
Was Sie bekommen
Sparten
- Strom
- Gas
- Trinkwasser und Abwasser
- Fernwärme
- Telekommunikation
- je nach Projekt weitere
Formate
- DWG und DXF für CAD
- SHP und GPKG für GIS
- KML für die Karte
- PDF zum Weitergeben
Struktur
- Layer je Gewerk
- Legende und Plankopf
- Attribute, wo vorhanden
- Ein Bezugssystem, ein Maßstab
Bewährt durch
Projekte bearbeitet
Leitungsauskünfte eingeholt
Jahre Facherfahrung im Tiefbau
Zwei Betreiberpläne liegen selten deckungsgleich übereinander
Die Vermessung in Deutschland ist auf ETRS89 mit UTM-Abbildung umgestellt, Katasterdaten liegen im Lagestatus 489. Ältere Bestände stammen dagegen aus dem System der Gauß-Krüger-Koordinaten. Zwischen beiden gibt es keine eindeutige Umrechnung wie zwischen Zentimeter und Zoll. Es gibt nur eine Transformation über Stützpunkte.
Kein landesweites Transformationsmodell
In Nordrhein-Westfalen ist aus diesem Grund ein landesweit einheitliches Transformationsmodell nicht möglich. Die Begründung der zuständigen Bezirksregierung nennt Netzspannungen und historisch unterschiedlich genaue Netze. Hinzu kommt die Längenverzerrung der UTM-Abbildung, die je nach Lage im Streifen zwischen minus vierzig und plus einundzwanzig Zentimetern je Kilometer liegt.
Verschiedene Zeiten, verschiedene Systeme
Legt man also zwei Pläne verschiedener Betreiber übereinander, passen sie in aller Regel nicht auf Anhieb. Das liegt nicht an schlechter Arbeit, sondern daran, dass sie aus verschiedenen Zeiten und verschiedenen Systemen stammen.
Diese Angleichung ist der Teil unserer Arbeit, den man am Ergebnis nicht sieht, und der über die Brauchbarkeit entscheidet.
Ein verortetes Bild ist noch kein verwertbarer Plan
Ein georeferenziertes Rasterbild ist eine Aufnahme, die an der richtigen Stelle der Karte liegt. Mehr nicht. Es besteht aus Bildpunkten, nicht aus Objekten. Man kann nichts davon einzeln ein- oder ausblenden, nichts abgreifen, nichts mit Eigenschaften versehen. Beim Hineinzoomen wird es unscharf.
Was die Betreiber zum Ausdruck sagen
Im Markt ist es üblich, gelieferte PDF-Pläne über drei Passpunkte einzuhängen und so auszugeben. Das ist schnell und für einen ersten Überblick brauchbar.
Wie weit das trägt, zeigt ein Blick auf die Nutzungsbedingungen der Betreiber selbst. Ein großer Verteilnetzbetreiber untersagt ausdrücklich, aus seiner Online-Auskunft Hardcopies anzufertigen, und schreibt für den Ausdruck Farbdrucker und mindestens dreihundert dpi vor. Ein anderer erklärt seine Bestandsunterlagen für unverbindlich und verlangt Ortung vor Ort. Wenn ein einzelner Betreiber den Ausdruck regulieren muss, sagt das etwas über die Datei aus, die dabei herauskommt.
Aus dem Bild werden Objekte
Wir vektorisieren stattdessen. Aus dem Bild werden Linien und Flächen, die einzeln ansprechbar sind, in Ebenen je Sparte liegen und Eigenschaften tragen können. Der Unterschied zeigt sich nicht beim Ansehen, sondern beim Arbeiten damit.
Für Gas gibt es keine vorgeschriebene Farbe
Es liegt nahe anzunehmen, dass Leitungspläne bundesweit einheitlich aussehen. Sie tun es nicht, und zwar aus einem nachvollziehbaren Grund: Es gibt keine verbindliche Vorgabe dafür.
Der technische Hinweis VDE-BDEW S 118 stellt ausdrücklich frei, ob Planwerke schwarz-weiß oder farbig abgegeben werden, und verlangt stattdessen, dass die Bedeutung der Symbole als Metadaten mitgeliefert wird. Das Datenformat gibt das Versorgungsunternehmen vor.
Die Normen decken die Sparten unterschiedlich ab
Die Normenreihe DIN 2425 regelt Planinhalte und Planzeichen, ist aber über die Jahrzehnte gewachsen und deckt die Sparten unterschiedlich ab. Der Teil, der Farbgebungs- und Ebenentabellen enthält, gilt für Abwasser.
Auch die DIN EN 12613 hilft hier nicht weiter. Sie betrifft Warnbänder im Erdreich, also die Kunststoffstreifen über der Leitung, und stellt Anforderungen an Werkstoff und Funktion. Eine spartenbezogene Farbzuordnung enthalten die zugänglichen Abschnitte nicht. Die verbreitete Faustregel gelb für Gas, blau für Wasser, rot für Strom lässt sich an keiner Norm festmachen.
Wir vereinheitlichen das
Wer also Pläne mehrerer Betreiber nebeneinanderlegt, sieht für dieselbe Sparte verschiedene Farben und verschiedene Zeichen. Wir vereinheitlichen das und legen auf Wunsch Ihre eigene Zeichenvorschrift zugrunde. Der Plan sieht dann aus wie Ihre anderen Pläne.
Jedes Format hat seine Grenze
Ein Shapefile besteht aus mehreren Dateien, erlaubt Feldnamen von höchstens zehn Zeichen, kennt nur einen Geometrietyp je Datei und stößt bei zwei Gigabyte an eine Grenze. Ein natives Datumsfeld hat es nicht. Ein GeoPackage ist dagegen eine einzige Datei, technisch eine SQLite-Datenbank, in der mehrere Ebenen samt Eigenschaften nebeneinander liegen. Seit 2014 ist es ein Standard der Open Geospatial Consortium.
Diese Unterschiede entscheiden darüber, was am Ende ankommt. Wer eine Attributstruktur mit sprechenden Feldnamen aufbaut und sie als Shapefile ausgibt, verliert die Feldnamen.
Was auf der anderen Seite ankommt
Bemerkenswert ist, was auf der anderen Seite ankommt. Bei keinem der großen Netzbetreiber, deren Bedingungen sich öffentlich prüfen lassen, ist DXF oder Shape als reguläres Ausgabeformat der Bauauskunft belegt. Es wird nicht ausgeschlossen, es wird schlicht nicht angeboten. Ein bundesweiter Betreiber sagt es sogar ausdrücklich und schreibt, die Ausgabe in anderen Formaten, zum Beispiel DWG, DXF oder SHP, sei zurzeit nicht möglich.
Welches Format geeignet ist, richtet sich danach, womit der Plan weiterverarbeitet wird. Wir liefern in dem Format, das in Ihrer Umgebung im Einsatz ist.
In den seltensten Plänen steht eine Tiefe
Ein Leitungsplan zeigt, wo etwas verläuft. Wie tief es liegt, steht meist nicht darin, und wenn doch, dann als Sollmaß aus der Zeit der Verlegung.
Sollmaß und tatsächliche Lage
Zwischen Sollmaß und tatsächlicher Lage liegt oft einiges. Böden werden abgetragen und aufgefüllt, Straßen werden erneuert. Bei Glasfaser und im Spülbohrverfahren schwankt die Tiefe auf kurzer Strecke erheblich.
Betreiber nennen Bänder, keine Werte
Was Betreiber selbst dazu sagen, sind Bänder, keine Werte. Ein norddeutscher Versorger nennt für Telekommunikation fünfunddreißig bis sechzig Zentimeter, für Stromkabel sechzig bis hundertzwanzig, für Wasserleitungen hundert bis hundertfünfzig. Ein anderer gibt für Gas fünfundvierzig bis hundertzwanzig an und weist darauf hin, dass seitliche Abzweige schon ab dreißig Zentimetern zu erwarten sind. Nach der Zonensystematik der DIN 1998 hat ausgerechnet die Telekommunikation die geringste Regelüberdeckung aller Sparten. Es ist zugleich die Sparte mit den meisten Schäden.
Was wir mitführen
Liegen belastbare Angaben vor, führen wir sie als Eigenschaft am Objekt mit. Liegen keine vor, steht auch nichts da. Ein Plan, der eine Tiefe behauptet, die niemand gemessen hat, wäre die schlechtere Grundlage.
Bestandsdaten sind unterschiedlich genau, und das bleibt so
Für die Qualität von Leitungsdaten und die Genauigkeit der Lageangaben gibt es in Deutschland keine einheitlichen Bestimmungen. Das hält der Bauschadenbericht Tiefbau und Infrastruktur fest.
Anderthalb Meter neben der Planlage
Eine frisch eingemessene Trasse ist etwas anderes als ein Bestandsplan, der über Jahrzehnte fortgeschrieben wurde. Beides kann im selben Projektgebiet nebeneinander vorkommen, und man sieht es dem Plan nicht an. Wie weit das reichen kann, zeigt ein Verfahren vor dem Oberlandesgericht Zweibrücken. Dort lag eine Gasleitung rund anderthalb Meter neben ihrer Planlage. Ursache war ein Übertragungsfehler bei der Digitalisierung analoger Pläne, rund fünfzehn Jahre zuvor.
Bei widersprüchlichen Angaben
Widersprechen sich zwei Betreiberangaben, erfinden wir keinen Mittelwert. Wir kennzeichnen die Abweichung und halten fest, welcher Betreiber was gemeldet hat, damit Sie an dieser Stelle genauer hinsehen können. Aufgelöst wird der Widerspruch mit dem Betreiber.
Der Plan ersetzt die Ortung vor Ort nicht. Er sagt Ihnen, wo Sie orten sollten, und macht den Bereich kleiner, in dem gesucht wird.
Warum Trassify
Zehn Jahre unter der Oberfläche.
Hinter Trassify steht Erfahrung aus Tief- und Straßenbau, Vermessung und der täglichen Arbeit mit GIS- und CAD-Software. Wir kennen die Pläne, mit denen Sie sonst allein wären.
Sie haben Fragen?
Was genau ist im Gesamttrassenplan enthalten?
Alle Bestände, die uns die Betreiber für Ihr Baufeld gemeldet haben, georeferenziert und nach Sparte getrennt, dazu Legende und Plankopf.
Kann ich einzelne Sparten ein- und ausblenden?
Muss ich die Leitungspläne selbst beschaffen?
Funktioniert der Plan mit Maschinensteuerung?
Die Daten werden in dem Format geliefert, das Ihr System einliest. Sagen Sie uns vorher, womit Sie arbeiten.
Wie genau sind die Lageangaben?
So genau, wie die Unterlagen der Betreiber es hergeben. Wir vermerken, worauf eine Angabe beruht. Eine Einweisung vor Ort ersetzt der Plan nicht.
