Trassenauskunft Telekom:
ein Strich im Plan,
ein Bündel im Graben.
Die Trassenauskunft Telekom holen wir für Sie ein. Wie Sie die Pläne einholen, was darin steht und was nicht. Und was Sie zusätzlich brauchen, weil unter Ihrer Straße mehr liegt als das Netz eines Anbieters.
Projektgebiet einzeichnen
Ein Bagger, vier Kabel, 230 gestrichene Flüge.
VHV Allgemeine, 2023
Vier Fragen zur Trassenauskunft Telekom, bevor Sie graben.
Die Auskunft der Telekom läuft anders als bei einem Versorger mit Regionalgebiet. Vier Punkte entscheiden darüber, ob Sie am Ende mit einer brauchbaren Unterlage arbeiten.
Zugang
Wie Sie die Auskunft bekommen und woran es dabei scheitert.
Format
In welcher Form die Unterlage kommt und was das für die Weiterverarbeitung bedeutet.
Aussagekraft
Was der Plan zeigt, was er nicht zeigt und wo die Grenzen der Darstellung liegen.
Gültigkeit
Wie lange Sie damit arbeiten dürfen und was gilt, wenn sich der Baubeginn verschiebt.
Wie Sie an die Trassenauskunft Telekom kommen.
Die Telekom erteilt ihre Auskunft über ein eigenes Portal.
Gewerbliche Nutzer registrieren sich einmal und lassen die Datenbankbereiche freischalten, die sie benötigen. Danach können sie ohne Limitierung abfragen. Privatpersonen kommen über einen Gastzugang hinein und erhalten höchstens fünf Auskünfte im Jahr.
Sie grenzen Ihr Projektgebiet auf der Karte ab. Wir fragen den Bestand für diese Fläche ab — mit dem Zuschlag, der verhindert, dass die Unterlage an der Baufeldgrenze aufhört.
Sie brauchen dafür keine Registrierung, keine freigeschalteten Datenbankbereiche und keine eigene Zuständigkeit für die Vollständigkeitsprüfung. Was zurückkommt, liegt zugeordnet und mit Datum in Ihrem Projektordner.
In welcher Form die Unterlage kommt.
Hinzu kommt das Bezugssystem.
Die Koordinaten werden in Gauß-Krüger geführt, im System Germany Bessel. Die amtliche Vermessung in Deutschland arbeitet inzwischen mit ETRS89 und UTM-Abbildung. Wer beide Bestände übereinanderlegt, hat es mit zwei Systemen zu tun, zwischen denen es keine eindeutige Umrechnung gibt.
Die Trassenauskunft Telekom bleibt als Original unangetastet in Ihrem Projektordner — die Unterlage, die im Zweifel zählt.
Für die Arbeit damit übernehmen wir den Zwischenschritt. Wir passen die Plankarte lagerichtig ein und überführen die Trasse in Vektordaten, gemeinsam mit den Beständen der übrigen Betreiber aus der Leitungsauskunft, in einem Koordinatensystem und einem Maßstab. Wo die Ausgangsdaten unscharf sind, halten wir das fest, statt eine Genauigkeit vorzuspiegeln, die der Rasterplan nicht hergibt.
Was der Plan zeigt und was nicht.
Auch die Tiefe lässt sich aus dem Plan nicht ableiten.
Die Kabelschutzanweisung nennt für die Grabensohle gewöhnlich sechzig Zentimeter, im Einzelfall vierzig, mitunter bis hundert. Im Trenchingverfahren beginnt sie bereits bei zwanzig Zentimetern. Für dieses Verfahren gibt es seit August 2023 mit der DIN 18220 erstmals eine Norm — bestehende Trassen liegen deshalb nicht automatisch nach ihr.
Wir liefern die Kabelschutzanweisung mit der Auskunft aus, statt sie als bekannt vorauszusetzen.
Die Arbeitsregeln stehen damit dort, wo die Trasse steht, und nicht in einem Ordner, den vor Ort niemand aufschlägt. Im zusammengeführten Plan wählen Sie eine Trasse aus und sehen, von welchem Anbieter sie stammt, aus welcher Auskunft sie kommt, mit welchem Stand, und welche Arbeitsregeln für sie gelten. Was der Plan nicht hergibt, etwa die tatsächliche Belegung hinter dem einen Strich, ist als solches gekennzeichnet. Eine Angabe zu erfinden, die keine Quelle deckt, wäre an dieser Stelle der gefährlichere Fehler.
Wie lange die Trassenauskunft Telekom gilt.
Dass die Frist so kurz ist, hat einen sachlichen Grund.
Das Glasfasernetz der Telekom umfasst inzwischen 860.000 Kilometer, und es wächst weiter. Nach eigenen Angaben gingen 2025 werktäglich fast zehntausend neue Anschlüsse ans Netz. Ein Bestand, der sich in diesem Tempo verändert, veraltet als Plan entsprechend schnell.
Wir führen die Gültigkeit je Betreiber mit, nicht als ein Datum für das Vorhaben.
Sie sehen für jede Auskunft, wann sie erzeugt wurde und wann sie abläuft. Verschiebt sich der Baubeginn, ist die Frage nicht mehr, welche der Unterlagen noch gilt, sondern nur noch, welche nachzufordern ist. Das Nachfordern übernehmen wir.
Vier Fragen, eine Oberfläche: der Gesamttrassenplan.
Telekommunikationslinie, Telekom
Ein Format schreiben wir nicht vor: ausgegeben wird, womit Ihre Leute arbeiten — vom Tablet im Graben bis zur Maschinensteuerung.
Jede Sparte auf ihrer Ebene
Jede Trasse lagerichtig eingepasst, und was der Betreiber zu ihr mitgeteilt hat, bleibt an dieser Trasse hängen.
Grenzen bleiben sichtbar
Wo der Einstrich an seine Grenze kommt, ein Rasterplan die Lage nur annähert oder zwei Auskünfte sich widersprechen, glätten wir nicht. Das sind die Stellen, an denen vor dem Aushub geortet gehört.
Was das Planwerk nicht kann
Es macht ungenaue Ausgangsdaten nicht genau, und es macht die Ortung nicht überflüssig. Es sagt Ihnen, wo Sie mit etwas rechnen müssen.
So kommen Sie zur Trassenauskunft Telekom.
Ohne Portalzugänge · ohne RegistrierungenProjektgebiet abgrenzen
Fläche auf der Karte einzeichnen oder eine Datei hochladen.
Umfang wählen
Nur Telekommunikation, oder gleich jede Sparte, die Ihr Baufeld berührt.
Absenden
Name und E-Mail genügen. Ab hier liegt die Arbeit bei uns.
Auskünfte erhalten
Wir fragen an, fassen nach und führen die Fristen mit. Den Stand sehen Sie jederzeit, ohne nachzuhaken.
Sie benötigen keinen eigenen Speicherplatz. Ohne abweichende Absprache planen Sie mit rund zwei Wochen.
Sie haben Fragen?
Was kostet die Trassenauskunft der Telekom?
Die Nutzung des Portals ist nach der Nutzungsvereinbarung kostenfrei. Aufwand entsteht bei der Registrierung, der Freischaltung der Datenbankbereiche und beim Zusammenführen mit den Auskünften der übrigen Betreiber.
In welchem Format kommt die Auskunft?
Wie lange ist die Auskunft gültig?
Vier Wochen ab dem Erzeugungsdatum. Verschiebt sich der Baubeginn, ist neu abzufragen.
Deckt die Telekom-Auskunft alle Telekommunikationsleitungen ab?
Wie tief liegen die Kabel?
Das lässt sich aus dem Plan nicht ableiten. Die Kabelschutzanweisung nennt für die Grabensohle gewöhnlich sechzig Zentimeter, im Einzelfall vierzig, mitunter bis hundert. Im Trenchingverfahren beginnt sie bereits bei zwanzig Zentimetern.
Warum ist im Plan nur eine Linie eingezeichnet?
Telekommunikationslinien werden als Einstrichdarstellung gezeigt. Der tatsächliche Anlagenumfang ergibt sich aus der Querschnittsdarstellung. Hinter einer Linie kann ein Bündel aus mehreren Strängen liegen.
Wie tief liegen die Kabel?
Kann ich als Privatperson eine Auskunft bekommen?
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